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Ein Gang durch die Kirche

Die Muttergottes mit dem Jesuskind ist ein kostbares frühbarockes Kunstwerk der Zeit um 1620 / 1650, vermutlich aus dem Kreis um Degler, Weilheim.
Es wurde unter Pfr. Back in München gekauft und von Bildhauer M. Bayer hervorragend renoviert, ergänzt und neu gefasst. Er schuf auch den Strahlenkranz. Die Figur fand hier 1960 ihren Platz, an Stelle des schadhaften neugotischen Marienaltars von 1874.

Die Figur des hl. Josef, aus der späten barockzeit, wurde von der Heilig-Geist-Kirche in München erworben und von Dr. Decker enoviert. Hier stand bis 1960 der "gotisierende" Josefsaltar von 1927 mit dem großen Altarbild "Tod des hl. Josef".
Die beiden neuen Seitenaltäre wurden am Christkönigsfest 1960 geweiht.

siehe hierzu auch die Ausgabe über die "Emporenbilder von 1696 und andere Kunstwerke in der St. Laurentius Kirche Bernau am Chiemsee"

Ein schöner Dreh-Tabernakel aus der Rokokozeit. Handgeschrieben auf Pergament die mittlere Kanontafel mit dem bis zum II. Vatican. Konzil vorgeschriebenen Text: "Gloria in Excelsis Deo Et in terra pax hominibus bonae voluntatis . . ."  mit einem Aquarell: Christus am Kreuz mit trauernden Engeln.
Geschaffen vielleicht von Felix Pis, Kistler von Frauenchiemsee; erworben 1750 von Pater F. X. Nizl von Herrenchiemsee.

 

Ein geschnitzter Rokoko-Baldachin, Ende 18. Jhdt. 
IHS=IH (
OY )   = Jesus  
auch:  In Hoc Salus

volkstümlich gedeutet als"  Jesus, Heiland, Seligmacher