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D i e   G l o c k e n

 

Statist. Beschreibung der Pfarrei Bernau - Erzbisthum München - Freising III Regensburg, v. Anton Mayer und Georg Westermayer im Jahre 1884 (auszugsweise):

". . . .  Spitzthurm mit 3 Glocken, wovon 2 gegossen 1831 von Oberascher in Reichenhall. 
a) „Gott zur Ehre und zum Andenken v. Andreas Guggenbichler, Handelsmann in Salzburg;“ 
b) die nämliche Inschrift; 
c) die kleinste Glocke: „Durch Feir und Hitz bin ich geflossen, Johann Georg Leschinger had mich zu der Ehr Gottes gegossen in Saltzburg 1752.  . . . . “

Im Jahre 1893 hat Pfarrer Sittler noch eine "Große Glocke" erworben.

Bis 1917 hatte die Kirche somit vier Glocken -
das "Zügenglöcklein" (das Sterbeglöcklein), gegossen 1752 (s.o.),
die "Mittagsglocke", 1831 von Andreas Guggenbichler (in Aufing geboren) gestiftet (s.o.),
die "Zwölfuhrglocke"  (s.o.),  und
die "Große Glocke", (1893 unter Pfarrer Sittler erworben - s.o.);

 

1917 mußten die beiden letzten Glocken abgeliefert werden, um für den Krieg eingeschmolzen zu werden. 1925 wurde vom alten Geläut in Hittenkirchen wieder ein Zügenglöcklein erworben.

1932 erhielt Bernau wieder eine neue große Glocke (siehe Zeitungsbericht vom 01.04.1932).   
Der Bernauer Veteranenverein hatte die  Mittel dafür aufgebracht, daher wurde sie
auch "Kriegerglocke" genannt.

 

                                                                      

                  1. April 1932                                                                                        Die Sachverständigen:
Eintreffen der neuen "Marienglocke",                                                          u. a. (2. v. li.)  Josef Huber (Schmied von Kraimoos)
der sog. "Kriegerglocke" auf ihre Weihe.                                                      und (3. v. li.)  Lorenz Schellmoser (Bauunternehmer)

 

                                

     Unter großer Anteilnahme wird die Glocke zum Glockenstuhl hochgezogen. 

 


1942  wurden drei Glocken abmontiert, um wieder einem Krieg geopfert zu werden.

Die "Große Glocke" von 1893, die "Zwölfuhrglocke" von 1831 und die "Kriegerglocke" von 1932.


Das "Zügenglöcklein" wurde 1948 an das Kirchlein "Maria Trost" zu Wessen gegeben.

 

 

 

 

 

                                         

1950 wurden in Erding die vier neuen                                                H. Kirchenpatron Laurentius - Glocke
(und derzeitigen) Glocken gegossen.                                                       "Bitte für uns und unsere gefallenen Krieger"

Sie klingen im sog. "Euphon" besonders  gut zusammen.

 

    

Hl. Herz Jesu - Glocke
"Auf Dich vertraue ich"

               

             St. Irmingard - Glocke                                                                Hl. Maria - Glocke   "Bitte für uns"
            "Schütze unsere Heimat -
             Segne unsere Jugend"

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