zurück

Aktivitäten und Veranstaltungen

des Orgelförderkreises im Jahr 2012

 Achtung - neu:     Informationen zum Orgelbau

 

 

Sonntag, den 09. Dezember 2012, 16,00 Uhr     -    Das  "Weihnachtsspiel"   von Carl Orff
Nach dem erfolgreichen Vortrag im März d. J. zum "Osterspiel" von Carl Orff konnte Pfarrer Rupert Rigam erneut für die Lesung das "Weihnachtsspiel" gewonnen werden.
Pfarrer Josef Bacher begrüßte die Besucher, die wieder einen glänzenden und temperamentvollen Vortragsabend des ehemals mit Carl Orff befreundeten Interpreten erlebten.

Orff überzieht mit seiner Erzählung mit dem "wundersamen Spiel der Geburt des Kindes" oft den Rahmen, bei der sich ein einfacher Hirte von der Botschaft der Geburt Christi zwischen Glaube und Unglaube zu entscheiden hat; anderseits hält er sich aber streng an die alpenländischen Krippentradition. ( siehe auch  "Der Bernauer" 02.2013 )

Im Anschluß daran reichte der Orgel-Förderkreis Weihnachtsgebäck, Punsch und Wein.

 

Sonntag, den 11. November 2012, 20,oo Uhr  -  "Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet"
-  Eine Lesung mit Musik im Kath. Pfarrheim -

Der Preussenkönig - ein Freund Bayerns

Unter dem Motto "Eine Krone ist nur ein Hut, in den es hineinregnet"  hat Monika Hossfeld aus Breitbrunn, ehemalige Nachrichtensprecherin, Moderatorin und Sprechtrainerin des Bayerischen Rundfunks eine Lesung zum 300. Geburtstages des preussischen Kurfürsten und späteren Königs, Friedrich II. durchgeführt. Musikalisch begleitet wurde sie dabei von ihrer Schwester Christiane Hossfeld -Luckeneder auf der Querflöte und von Wolfram Heinzmann auf dem Spinett mit Stücken von Friedrich II. und anderer zeitgenössischer Komponisten begleitet.

Folgende Programmpunkte brachte Frau Hossfeld in ihrem glänzenden Vortrag den zahlreichen Zuhörern nahe:
Pro und contra Friedrich -Vater und Sohn - Die Idylle von Rheinsberg – Der junge König irritiert – Bach in Sanssouci – der 7-jährige Krieg – Der „alte Fritz“ - Friedrich in Bayern.

So trug sie den Zuhörern eine Fülle bemerkenswerter Anekdoten, Zitate von Zeitgenossen aber auch von Goethe oder Thomas Mann über das gar nicht leichte Leben des Preussenkönigs vor, der schon als Neunjähriger unter der beinharten Erziehung seines Vaters litt, der ihm einen spartanischen Tages- und Wochenablauf vorschrieb - für uns Heutige kaum vorstellbar. Friedrich habe bereits um ½ 7 Uhr „hurtig aufgestanden und perfekt angezogen zu sein“, und dann minutiöse Vorschriften, wie z.B. 9-3/4 11 Uhr „Unterweisung im Christentum“ und so fort bis abends 5 Uhr,- und das alles noch mit einem zusätzlichen Wochenplan, der dem Kind keine Zeit für eigene Vorlieben ließ, die Friedrich als musisch Begabter und geistig wacher Sohn ja hatte. Kein Wunder , dass der junge Prinz im Laufe der Jahre massive Fluchtgedanken entwickelte, die er sogar bis England hegte. Als dieser Plan vom Vater aufgedeckt wurde, wurde sein enger Freund und Fluchthelfer Hans Hermann Katte hingerichtet.

Darauf folgten für den jungen Kurfürsten endlich bessere Jahre auf Schloss Rheinsberg, wo auch die Verbindung mit Voltaire begann und Friedrich seinen musischen Neigungen folgen konnte.Als 1756 der 7-jährige Krieg gegen Österreich begann, den Friedrich nun als preussischer König aus Staatsraison gegen die Österreicher geplant hatte, war „Schluss mit Lustig“ und wir erleben einen gewandelten König, der zwar die Folter abgeschafft, die Kartoffel eingeführt, landwirtschaftliche Förderprojekte verwirklicht hatte, immer noch komponierte und mit Voltaire einen philosophischen Briefwechsel führte, andererseits aber eiserne Sparsamkeit für Preussen forderte und auch sich selbst eine spartanische Lebensweise auferlegte.

Wenn man Frau Hossfelds Vortrag aufmerksam folgte und z.B. dem authentischen Bericht eines angeheuerten Schweizer Grenadiers über den Krieg, die Schlachten und das Lagerleben hörte, gewann man ein sicher wahrheitsgetreues Bild jener schrecklichen Kriegsphase.

Sehr bemerkenswert auch der Schluss von Frau Hossfelds Schilderung, in der sie auf eine historische Wahrheit verwies, die in Bayern nur wenig bekannt ist: nämlich dass sich Friedrich II. als Freund und Retter der Bayern erwies, als er sie im bayer. Erbfolgekrieg 1778 massiv unterstützte und deshalb in vielen Bauernstuben neben dem hl.Korbinian gewissermaßen als irdischer Schutzheiliger Bayerns, im unverwechselbaren Spitzhut, mit verehrt wurde.

Mit lang anhaltendem Applaus belohnten die Zuhörer den exzellenten Vortrag und die erlesene musikalische Darbietung. Ein weiterer Vortrag von Frau Hossfeld soll folgen.

 

 

 

50 - jähriges Jubiläum der Gastwirtschaft "Jägerhof"

Seit 50 Jahren gibt es in Bernau am Chiemsee das Restaurant "Jägerhof" mit "kleinem Hotel".
Dieses Jubiläum feiern Willi und Dorothea Mehlhart mit verschiedenen Veranstaltungen von
April bis Oktober d. J.

Dabei haben die Wirtsleute ehrenwerterweise  auch an unsere Bernauer Kirchenorgel gedacht:
Neben
einer "Menü & Bier-Degustation" veranstalteten der "Jägerhof" am Samstag, den 23. Juni 2012,
ab 18,oo Uhr
 im Gastgarten ein Nostalgie-Sommerfest mit Live-Musik und großer Tombola zugunsten
unserer neuen Orgel 
(siehe auch nebenst. Plakat > >)
Dabei wurden tolle und wertvolle Preise verlost, die den erfreulichen Spendenbetrag von 1.450 EUR erbrachten.

(Weitere Informationen zu den ganzjährigen Feierlichkeiten bitten wir Pressemitteilungen, dem Amtsblatt der Gemeinde Bernau
("Der Bernauer") oder der WebSite  http://www.jaegerhof-bernau.de/frame.html   zu entnehmen)

 

 

Samstag, den 28. April 2012, 20,oo Uhr - Konzert im Kath. Pfarrheim

Am 28. April 2012 fand im Kath. Pfarrheim ein Konzert mit Albert Osterhammer (Klarinette) und Elke Niedermüller (Piano) vom Mozarteum Salzburg statt.
Sie spielten Werke von Claude Debussy, Andre Messager, Leonhard Bernstein und Joseph Horovitz (Amerikanischer Filmkomponist).
Hansjörg Decker hat dazu aufschlußreiche Zitate aus dem Briefwechsel der Komponisten vorgetragen.
Beschreibung: Beschreibung: C:\Users\Theo\Eigene Webs\Orgel\2012\Osterhammer\chiemgztg_kk.jpg

(Chiemgau-Zeitung vom 03.05.2012)

 

Samstag, 14. April 2012, ab 14,oo Uhr -  Schmalznudel - Verkostung im kath. Pfarrheim Bernau 

Nach dem großen Erfolg vor zwei Jahren haben Bernauer und Hittenkirchner Bäuerinnen und Landfrauen heuer wieder zur Verkostung von selbst hergestellten Schmalzgebackenem eingeladen - u. a. in Form von "Küachl´n", Schuchsen, "Auszog´ne" und Strizel.

Dazu gabs Kaffee.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten "De Lausbuam". Der Orgelförderkreis hat zudem seinen Orgelwein zum Verkauf angeboten.

 Beschreibung: Beschreibung: C:\Users\Theo\Eigene Webs\Orgel\2012\Schmalzgebackenes\p1040806_k.jpg 

 

Sonntag, den 25. März 2012     -      Ein   "Osterspiel"   von Carl Orff
Pfarrer Rupert RIGAM - Literarische Lesung mit musikalischer Umrahmung im Kath. Pfarrheim

Pfarrer Rupert Rigam konnte nach den Erfolgen seiner Vorträge in den letzten Jahren erneut für eine Lesung im Kath. Pfarrheim Bernau gewonnen werden.

Das Osterspiel von Carl Orff ist ein sprachliches Kunstwerk, das von Orff selbst noch vorgetragen wurde.
Bei einer dieser Lesungen hatte ihn Rupert Rigam erlebt, war fasziniert und ist seine „Nachfolge" angetreten. Orff hat ihn noch zu Lebzeiten mit Lesungen betraut.

Ein „geborener Komödiant“ wird uns heute ein sprachlich-literarisches Kunstwerk von überzeitlicher Aktualität präsentieren, sagte eingangs Pfarrer Josef Bacher bei seiner Begrüßung.

Und in der Tat, Pfarrer Rupert Rigam (i.R.) aus Zorneding erwies sich erneut als großer Komödiant und exzellenter Schauspieler.
Carl Orffs Osterspiel, die Comoedia de Christi Resurrectione, 1957 uraufgeführt, könnten wohl nur wenige mit einer solchen Verve und Gestik vortragen, wie er. Er brachte die Zuhörer ganz nah heran an das Mysterium des Ostergeschehens. Ja, es wurde zu einem echten gemeinsamen Erlebnis. Rigam zog die Zuschauer im voll besetzten Bernauer Pfarrsaal unwiderstehlich in seinen Bann.

 Wie er die landsknechtsartigen derben Sprüche der Karten spielenden römischen Grabwächter in Kontrast zum finsteren Geschehen auf Golgotha nahebrachte und wie er die besessen leidenschaftliche Hinterlistigkeit des Leibhaftigen, des auf der Grabplatte des Gekreuzigten kauernden Teufels, veranschaulichte, der die vorhergesagte Auferstehung Christi mit aller Macht verhindern wollte, gleichzeitig aber auch die Hinterkünftigkeit der bayerisch schwafelnden Wächter demonstrierte, war große Vortragskunst. Man hatte den Eindruck, da sitzt nicht ein Alleinunterhalter auf dem Podium, sondern es wird komplettes orffsches Theater geboten, zumal wenn Rigam trommelnd, schadenfroh auflachend, nach Orffs Manier hart skandierend, unvermittelt auch in zarte leise Töne umschwenkte, wenn der Text es erforderte. Man erinnere sich nur an einen der Höhepunkte des Textes, die eindringliche naturnahe Schilderung des erwachenden Frühlings, die bei diesem Osterspiel in so überwältigendem Kontrast zum erschütternden Geschehen auf Golgotha steht. Schließlich verliert der Teufel sein Verwirrspiel, wenn er auch mit aller teuflischen Besessenheit gegen den vom anwesenden Publikum selbst vorgetragenen, fein aufkeimenden Chorgesang von der wahren Auferstehung des Herrn vergeblich anzukämpfen versucht.

Lang anhaltender Applaus für Pfarrer Rigam, der auch noch sein ihm zustehendes Honorar großzügig für den Bau der neuen Orgel spendete.
Im Anschluß gab es Orgelwein und Häppchen von den freiwilligen Helferinnen und Helfern des Orgel-Förderkreises, in dessen Namen sich Georg Kochinke gebührend beim Vortragenden mit ein paar Flaschen Wachauer Weins bedankte.

 

 

Samstag, den 28. Januar 2012, 20,oo Uhr -  Gasthof (Saal) Kampenwand

Benefizveranstaltung mit den "HotLips"

Beschreibung: Beschreibung: C:\Users\Theo\Eigene Webs\Orgel\2012\hotlips\hl_loghtm_&Werbung.gif

Die Hot Lips spielten in klassischer Dixielandbesetzung. Die große Spielfreude der Musiker, die monatlich in der Münchner Jazzszene und auch bei sonstigen Veranstaltungen auftreten, prägten ihren unverwechselbaren Stil in einem mitreissenden Jazzabend in Bernau.
(siehe auch Chiemgau-Zeitung vom 02.02.2012)

Interessierte Jazzliebhaber können sich auf der Internetseite der Band unter   www.hotlips-jazz.de/   informieren.

 

 

05. Januar 2012, 19,oo Uhr  -  Pfarrabend im Gasthof Kampenwand

Am Vorabend des Dreikönigstages, Donnerstag, den 05. 01. 2012 hat im Gasthof Kampenwand wieder der alljährliche Pfarrabend stattgefunden.

Mitwirkende beim bunten Programm waren u. a. die Musikkapelle und die Jugendkapelle Bernau, die Hafenstoaner Alphornbläser, die Sternsinger, der Kinder- und der Jugendchor, der Kirchenchor, die Lausbuam-Musi, die Kanapee-Musi und die Bernauer Weisenbläser sowie die Volksbühne Bernau.

 

 

Kalender für das Jahr 2012

Aufgrund der großen Nachfrage der letzten Jahre wurde durch Axel Jost und Clemens Bauer auch für das Jahr 2012 wieder ein Kalender mit alten Ansichten von Bernau zusammengestellt.
Der Kalender ist zur großen Freude des Orgelförderkreises bereits seit Anfang Januar 2012 ausverkauft !
Der Erlös ist für die neue Bernauer Orgel bestimmt.

 

Beschreibung: Beschreibung: C:\Users\Theo\Eigene Webs\Orgel\2012\Kalender 2012\dbl_2012_kl_1.jpg

 

- hier: auszugsweise  Kalenderblätter  -   Januar um 1903
                                                                   -   Maerz um 1913
                                                                   -   Dezember um 1930

 

 

 

 

zurück