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Die Pfarrkirche St. Laurentius

 

Kirchengeschichte
 
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Die Kirche früher
Investitur
Vikariat

 

 

 

Die Kirche heute
Altarbilder
Glocken
Hinterglasbilder
Kanzel
Kreuzweg
Sakrale
Taufstein
 


Die Kirche St. Laurentius in Bernau wurde im Jahr 1408  erstmals urkundlich genannt. Sicher aber reicht ihre Geschichte in viel frühere Zeit zurück. St. Laurentius war eine Filialkirche von Prien und später von Niederaschau. Die Seelsorge versahen Chorherren des Klosters Herrenchiemsee.

Im Jahre 1806 wurde die Expositur zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Als erster Pfarrherr wurde der ehemalige Chorherr Benno Hengeler vom kgl. bayer. Landrichter in sein Amt eingeführt. Eine Urkunde aus dieser Zeit sagt, dass dieses Vicariat in Zukunft einen eigenen Sprengel bildet, und dass durch die Neuorganisation die Seelenzahl von 478 auf 749 steigt. Eine weitere Urkunde bezeugt die Investitur  des Pfarrers durch den Archidiakon im Auftrag des Bischofs von Chiemsee.

Die damalige Kirche stammte aus spätgotischer Zeit. Ihr Erbauungsjahr ist nicht überliefert. Weil sie für die Pfarrgemeinde zu klein war, wurde 1926 eine neue Kirche, die jetzige, erbaut.

 

Ein Gang durch die Kirche heute.

Die Kreuzigungsgruppe und das Gott-Vater-Relief schuf im Jahre 1849 der Bildhauer Joh. Nep. Petz. Auch die Figuren des hl. Laurentius und des hl. Donatus stammen von ihm. Der Altarraum wurde 1968 vom Bildhauer Michael Bayer neu gestaltet. Im Altarraum hängen vier alte Bilder. Das ehemalige Hochaltarbild zeigt die Kirchenpatrone als Fürbitter. Die schönen Fenstermalereien stammen noch aus der Vorgängerkirche.

Auf den Bildern der Kanzel von 1930 versetzte der Maler W. Lessig den predigenden Jesus an den Chiemsee. Schon im Jahre 1696 bemalte der Künstler Jacob Carnutsch die drei Tafeln an der unteren Empore.
Ein weiteres Schmuckstück der Kirche sind die 14 Stationen des Kreuzwegs.

Der Taufstein wurde zum 125-jährigen Jubiläum der Pfarrei aufgestellt. Die beiden Hinterglasbilder stellen die sel. Irmingard und Weihnachtsszenen dar. Das älteste Geschichtsdenkmal ist das spätgotische Epitaph des Tafernwirts Christian Seiser.

Der Turm blieb von der Vorgängerkirche erhalten.
Die früheren Glocken waren von den Kriegen nicht verschont geblieben. Die vier heutigen Glocken wurden 1950 gegossen. Weithin erschallt ihr harmonisches Geläut zum Gottensdienst und zu traurigen wie frohen Anlässen.

(Verfasst von Axel Jost)