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Richtlinien für freiwillige Helfer und Helferinnen

der Ökumenischen Kranken- und Bürgerhilfe Bernau e. V.
 eingetr. im VR Nr. 779 des AG Rosenheim

83233 B e r n a u
Rottauer Straße 6
Tel.  08051 / 965 690

Ihr arbeitsrechtlicher Status:

Sie sind auf Vermittlung der Kranken- u. Bürgerhilfe freiwillig als Helfer oder Helferin tätig. Daher gelten Sie nicht als Arbeitnehmer/in im arbeitsrechtlichen Sinn.

Das hat folgende Bedeutung: 

   •  Sie können sich frei entscheiden, ob Sie einen Hilfsauftrag annehmen wollen oder ob Sie ihn ablehnen;

    •  Sie sind bei der Gestaltung von Art und Umfang Ihrer Tätigkeit, die bei der Einsatzstelle angefordert wurde,
       den Bedürfnissen des Hilfesuchenden verpflichtet; 

   • Weder Sie noch die Kranken- und Bürgerhilfe sind an irgendwelche Kündigungsfristen gebunden;

   • Wenn Sie bei der Kranken- u. Bürgerhilfe mithelfen, erhalten Sie eine Helfervergütung;
     die Sätze werden vom Vorstand festgelegt;

   •  Sie haben keinen Anspruch auf Urlaub - weil Sie auch keine Arbeitsverpflichtung haben - und keinen Anspruch
      auf Fortzahlung der Helfervergütung oder Aufwandsentschädigung im Krankheitsfall;

 

Steuer- und Sozialversicherung:

    • Um späteren zusätzlichen Verwaltungsaufwand zu vermeiden, werden Sie als jedoch vorläufig als
     „Geringfügig Beschäftigte" im Steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sinn behandelt.

Im einzelnen bedeutet das für Sie:

     Sie können bis zu 154,00 € im Monat als Steuer- und  sozialversicherungsfreie Aufwandsentschädigung beziehen;

      Im Rahmen der sog. „Minijob"-Regelung können Sie generell, wenn es Ihr erster Minijob ist, bis zu weitere 400,00 €
      monatlich hinzuverdienen.

      Dazu brauchen wir von Ihnen verschiedene Angaben, um die steuer-  und sozialversicherungsfreie Behandlung zu
      gewährleisten. Sie werden also auch hier noch mit keinerlei Abgaben belastet.

      Sollten Sie bereits einen „Minijob" haben, bedarf es einer weiteren Abklärung der Verhältnisse mit der für uns für die
      Lohnabrechnung tätigen Steuerkanzlei - Tel. 08051/965690. Von dort erhalten Sie auch noch ein Informationsblatt
      zur sog. Minijobregelung.

 

Unfall- und Haftpflichtversicherung:

Als freiwilliger Helfer bzw. Helferin sind Sie über einen Vertrag der Kranken- und Bürgerhilfe unfall- und haftpflichtversichert.
Die Versicherung gilt nur für Ihre Tätigkeit auf Vermittlung der Kranken- und Bürgerhilfe und auf dem Weg von und zur Hilfeleistung.

 

Schweigepflicht/Geschenke:

Auch als freiwilliger Helfer bzw. Helferin sind Sie zur Geheimhaltung dessen verpflichtet, was Ihnen im Rahmen Ihrer Tätigkeit
oder auch privat vom oder über den Hilfsbedürftigen anvertraut oder Ihnen im dienstlichem Zusammenhang bekannt wird!
Die Schweigepflicht gilt auch nach Beendigung Ihrer Tätigkeit weiter!

Belohnungen und Geschenke, die Ihnen in Bezug auf Ihre Tätigkeit gegeben werden, dürfen Sie nur mit Zustimmung der
Einsatzleitung annehmen.

 

Qualitätssicherung:

Die Kranken- u. Bürgerhilfe erbringt Leistungen für und „am" Menschen. Das bedeutet, dass von Ihnen fast immer Arbeit
auf hohem Niveau
erwartet wird, aber trotzdem immer noch der Mensch im Vordergrund steht.

Bedenken Sie, dass es auch immer wieder Mitmenschen geben wird, die Ihre Arbeit evtl. mit Argwohn betrachten.
Die Kranken- und Bürgerhilfe mit Ihrer Einsatzleitung und der Vorstandschaft steht voll hinter Ihnen und Ihrer Tätigkeit!
Wenn Sie also bei Ihrer Tätigkeit mit dem Hilfesuchenden oder mit umgebenden Personen Probleme haben, informieren
Sie die Einsatzleitung.

 

Leistungsnachweise:

Ihre Hilfeleistungen dokumentieren Sie auf einem Leistungsnachweis, den Sie am Ende eines Monats bei der Einsatzleitung
ausgefüllt abgeben. Jeder Einsatz muss darin einzeln aufgeführt und vom Hilfeempfänger durch Unterschrift bestätigt werden.
Bitte vergessen Sie nicht, den Leistungsnachweis auch selbst zu unterschreiben! Mit Ihrer nachstehenden Unterschrift bestätigen
Sie, dass Sie die Informationen zur Kenntnis genommen haben und Sie mit den Richtlinien der Kranken- und Bürgerhilfe
einverstanden sind.

 

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